Eine Multifokallinsen-Behandlung kann die Sehqualität verbessern und die Abhängigkeit von einer Brille verringern. Dabei wird die natürliche Augenlinse durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Das Verfahren kommt insbesondere bei Menschen mit Grauem Star oder altersbedingter Weitsichtigkeit, der sogenannten Presbyopie, infrage. Unter dem Begriff „Smart Lens“ werden häufig verschiedene Linsentypen zusammengefasst, darunter Multifokallinsen, Trifokallinsen und Linsen mit erweitertem Fokusbereich, sogenannte EDOF-Linsen. Diese unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise und ihren optischen Eigenschaften.
Bei der Planung stehen die Gesundheit des Auges und die persönlichen Sehbedürfnisse im Mittelpunkt. Lesen, Bildschirmarbeit, Autofahren und andere alltägliche Tätigkeiten stellen unterschiedliche Anforderungen an das Sehen. Eine ausführliche Untersuchung hilft dabei, eine geeignete Linse auszuwählen und die möglichen Vorteile, Einschränkungen und Risiken realistisch einzuschätzen.
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Was ist eine Multifokallinsen-Behandlung?
Bei einer Multifokallinsen-Behandlung wird die natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt, die das Sehen in mehreren Entfernungen unterstützen soll. Der operative Ablauf entspricht im Wesentlichen einer modernen Kataraktoperation. Die Auswahl der Linse berücksichtigt jedoch zusätzlich, welche Sehbereiche nach dem Eingriff möglichst ohne Brille genutzt werden sollen.
Bei einem Grauen Star ist die natürliche Linse getrübt. Dadurch können verschwommenes Sehen, eine erhöhte Blendempfindlichkeit und eine veränderte Farbwahrnehmung entstehen. Die getrübte Linse wird entfernt und durch eine Intraokularlinse ersetzt. Liegt kein Grauer Star vor und erfolgt der Linsenaustausch hauptsächlich zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit, müssen der Nutzen und die Risiken besonders sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.
Eine Multifokallinse stellt die natürliche Anpassungsfähigkeit einer jungen Augenlinse nicht wieder her. Sie nutzt eine besondere optische Gestaltung, um das Sehen in unterschiedlichen Entfernungen zu ermöglichen. Deshalb kann sich der Seheindruck von dem einer gesunden natürlichen Linse unterscheiden. Nach dem Eingriff kann eine Eingewöhnungsphase erforderlich sein.
Multifokallinsen-Behandlung in der Türkei: Worauf sollte man achten?
Wer eine Multifokallinsen-Behandlung in der Türkei plant, sollte neben den Kosten auch die Voruntersuchungen, die Qualifikation des operierenden Augenarztes, die vorgesehenen Linsenmodelle und die Nachsorge berücksichtigen. Der Behandlungsort allein sagt nichts darüber aus, ob ein bestimmtes Verfahren für die eigene Augensituation geeignet ist. Entscheidend sind eine individuelle Untersuchung und eine nachvollziehbare Behandlungsplanung.
Für Patienten aus dem Ausland ist außerdem wichtig, ausreichend Zeit für Diagnostik, Operation und erste Kontrolltermine einzuplanen. Bereits vor der Reise sollte geklärt werden, wie die Nachsorge nach der Rückkehr organisiert wird und an wen man sich bei Beschwerden wenden kann. Der Reiseablauf sollte sich an den medizinischen Erfordernissen orientieren.
Für wen ist eine Multifokallinsen-Behandlung geeignet?
Die Eignung für eine Multifokallinsen-Behandlung wird durch eine umfassende augenärztliche Untersuchung festgestellt. Alter und Brillenstärke reichen für die Entscheidung nicht aus. Auch Hornhaut, Netzhaut, Sehnerv und Augenoberfläche müssen beurteilt werden. Zusätzlich spielen die Erwartungen und der Alltag des Patienten eine wichtige Rolle.
- Menschen mit Grauem Star, die nach der Operation auch im Nah- und Zwischenbereich weniger auf eine Brille angewiesen sein möchten.
- Erwachsene mit Presbyopie, bei denen ein Linsenaustausch nach individueller Abwägung infrage kommt.
- Patienten, deren Augenbefund die Verwendung des ausgewählten Linsentyps unterstützt.
- Menschen mit realistischen Erwartungen an Sehqualität und mögliche optische Begleiterscheinungen.
- Patienten, die die erforderliche Tropfentherapie und die vereinbarten Kontrolltermine einhalten können.
Erkrankungen der Netzhaut, Schäden am Sehnerv oder Veränderungen der Hornhaut können die Ergebnisse beeinflussen. Bei Glaukom oder Erkrankungen der Makula muss besonders sorgfältig geprüft werden, ob eine Multifokallinse sinnvoll ist. Wer häufig nachts Auto fährt oder beruflich auf ein besonders gutes Kontrastsehen angewiesen ist, sollte diese Anforderungen ausdrücklich ansprechen.
Monofokallinsen, Multifokallinsen, Trifokallinsen und EDOF-Linsen im Vergleich
Monofokallinsen
Monofokallinsen sind grundsätzlich auf einen Hauptsehbereich ausgerichtet. Wird die Linse für die Ferne berechnet, ist zum Lesen oder für andere Tätigkeiten im Nahbereich häufig eine Brille erforderlich. Je nach Behandlungsziel kann auch eine andere Zielentfernung gewählt werden. Die spätere Brillennutzung hängt entsprechend von der Planung ab.
Multifokallinsen und Trifokallinsen
Multifokallinsen verteilen das einfallende Licht auf mehrere Sehbereiche. Trifokallinsen sind darauf ausgelegt, das Sehen in der Ferne, im Zwischenbereich und in der Nähe zu unterstützen. Dadurch kann die Abhängigkeit von einer Brille sinken. Gleichzeitig können Lichtkreise um Lichtquellen, sogenannte Halos, oder eine erhöhte Blendempfindlichkeit auftreten.
EDOF-Linsen
EDOF-Linsen erweitern den nutzbaren Fokusbereich und unterstützen häufig besonders das Sehen in der Ferne und im Zwischenbereich. Wie gut das Lesen in der Nähe gelingt, hängt vom jeweiligen Linsenmodell und vom Augenbefund ab. Für kleine Schrift kann weiterhin eine Lesebrille erforderlich sein. EDOF-Linsen bieten daher nicht automatisch dieselbe Nahsehfähigkeit wie Trifokallinsen.
Die passende Linse wird anhand der Augengesundheit und der gewünschten Sehbereiche ausgewählt. Die Bezeichnung einer Technologie allein erlaubt keine Aussage darüber, welche Linse für einen bestimmten Patienten die beste Wahl ist.
Behandlung von Grauem Star, Presbyopie und Hornhautverkrümmung
Beim Grauen Star wird die getrübte natürliche Linse entfernt. Wird dabei eine Multifokallinse eingesetzt, kann zusätzlich eine geringere Brillenabhängigkeit in mehreren Sehbereichen angestrebt werden. Das erreichbare Ergebnis hängt jedoch auch davon ab, ob weitere Augenerkrankungen vorliegen.
Bei Presbyopie soll die optische Gestaltung der Kunstlinse das Sehen im Nah- oder Zwischenbereich unterstützen. Sehr kleine Schrift, ungünstige Beleuchtung oder besonders anspruchsvolle Sehaufgaben können dennoch eine zusätzliche Brillenkorrektur erforderlich machen.
Bei einer Hornhautverkrümmung, medizinisch Astigmatismus, können torische Intraokularlinsen infrage kommen. Diese besitzen eine zusätzliche Korrekturfunktion für bestimmte Formen des Astigmatismus. Nicht jede Multifokallinse ist gleichzeitig torisch. Unregelmäßige Hornhautverkrümmungen und Hornhauterkrankungen erfordern eine gesonderte Beurteilung.
Ablauf einer Multifokallinsen-Behandlung
Eine sorgfältige Vorbereitung bildet die Grundlage der Multifokallinsen-Behandlung. Die Voruntersuchungen dienen dazu, die Eignung festzustellen, die passende Linsenart auszuwählen und die erforderliche Linsenstärke zu berechnen. Der genaue Ablauf richtet sich nach dem individuellen Befund.
- Messung der Sehschärfe, der Fehlsichtigkeit und des Augeninnendrucks.
- Untersuchung von Hornhaut, natürlicher Linse, Netzhaut und Sehnerv.
- Vermessung des Auges zur Berechnung der Intraokularlinse.
- Besprechung der alltäglichen Sehbedürfnisse und des gewünschten Ergebnisses.
- Aufklärung über Nutzen, Grenzen, Risiken und Nachsorge.
- Örtliche Betäubung und sterile Vorbereitung am Operationstag.
- Entfernung der natürlichen Linse durch einen kleinen Zugang.
- Einsetzen der Kunstlinse in den Kapselsack.
- Kontrolle nach dem Eingriff und Verordnung der erforderlichen Augentropfen.
Trockene Augen oder Entzündungen der Augenoberfläche können die Messgenauigkeit und die spätere Sehqualität beeinflussen. Gegebenenfalls müssen diese zunächst behandelt werden. Frühere Augenoperationen, bekannte Erkrankungen und regelmäßig eingenommene Medikamente sollten vor der Planung angegeben werden.
Ist die Operation mit Multifokallinsen schmerzhaft?
Der Eingriff wird üblicherweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt, beispielsweise mit betäubenden Augentropfen. Die Patienten bleiben dabei häufig wach. Während der Operation können Lichtwahrnehmungen oder ein leichtes Druckgefühl auftreten. Schmerzen oder stärkere Beschwerden sollten dem Operationsteam sofort mitgeteilt werden.
Welche Form der Betäubung geeignet ist, hängt unter anderem vom Gesundheitszustand, der persönlichen Belastbarkeit und der Fähigkeit ab, während des Eingriffs ruhig zu liegen. Auch die Operationsdauer kann je nach Augenbefund variieren. Zusätzlich zum eigentlichen Eingriff muss Zeit für Vorbereitung und anschließende Beobachtung eingeplant werden.
Erholung nach einer Multifokallinsen-Behandlung
In der ersten Zeit nach der Operation können verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit oder ein leichtes Fremdkörpergefühl auftreten. Die Sehqualität kann während der Heilung schwanken. Das Sehen unmittelbar nach dem Eingriff entspricht daher nicht unbedingt dem endgültigen Ergebnis. Neben der körperlichen Heilung kann auch die Gewöhnung an die neue optische Abbildung Zeit benötigen.
Die verordneten Augentropfen sollten genau nach Anweisung angewendet werden. Dosierung und Anwendungsdauer dürfen nicht eigenständig verändert werden, nur weil sich das Auge bereits besser anfühlt. Bei den Kontrollterminen werden unter anderem Augeninnendruck, Entzündungszeichen, Linsensitz und Sehentwicklung überprüft.
- Das operierte Auge nicht reiben oder darauf drücken.
- Die ärztlichen Hinweise zum Waschen, Duschen, Schwimmen und Schminken beachten.
- Schweres Heben und anstrengenden Sport erst nach ärztlicher Freigabe wieder aufnehmen.
- Erst wieder Auto fahren, wenn die Sehfähigkeit dafür ausreichend ist.
- Bei zunehmenden Schmerzen oder einer plötzlichen Sehverschlechterung umgehend ärztliche Hilfe suchen.
Die Rückkehr an den Arbeitsplatz hängt vom Heilungsverlauf und von der Tätigkeit ab. Bildschirmarbeit stellt andere Anforderungen als körperlich anstrengende Arbeit oder eine Tätigkeit in staubiger Umgebung. Diese Aspekte sollten bereits vor dem Eingriff besprochen werden.
Wie lange halten Multifokallinsen?
Intraokularlinsen sind für eine langfristige Verwendung vorgesehen und verbleiben normalerweise dauerhaft im Auge. Sie müssen nicht wie Kontaktlinsen regelmäßig herausgenommen oder routinemäßig ersetzt werden. Die langfristige Haltbarkeit einer Linse bedeutet jedoch nicht, dass die Sehfähigkeit unabhängig von anderen Veränderungen immer gleich bleibt.
Erkrankungen der Netzhaut oder des Sehnervs können das Sehen auch nach einer erfolgreichen Operation beeinflussen. Außerdem kann sich die hintere Linsenkapsel eintrüben. Diese Veränderung wird als Nachstar bezeichnet. Wenn der Befund und die Beschwerden dafür sprechen, kann eine Laserbehandlung infrage kommen. Zunächst muss jedoch durch eine Untersuchung geklärt werden, warum sich die Sicht verschlechtert hat.
Ist nach der Behandlung noch eine Brille notwendig?
Eine Multifokallinsen-Behandlung soll die Abhängigkeit von einer Brille im Alltag verringern. Vollständige Brillenfreiheit in jeder Situation lässt sich jedoch nicht garantieren. Verbleibende Fehlsichtigkeit, Beleuchtung, Linsentyp und individuelle Sehansprüche beeinflussen, ob eine zusätzliche Korrektur sinnvoll ist.
Bei sehr kleinen Details, längerem Lesen oder bestimmten Fahrsituationen kann eine Brille weiterhin hilfreich sein. Vor der Operation sollte deshalb möglichst konkret besprochen werden, bei welchen Tätigkeiten weniger Brillenabhängigkeit gewünscht wird. So lässt sich das Behandlungsziel besser an den Alltag anpassen.
Mögliche Nebenwirkungen und Risiken
Zu den möglichen optischen Begleiterscheinungen von Multifokallinsen gehören Halos, Blendung und Schwierigkeiten bei schwacher Beleuchtung. Auch die Wahrnehmung von Kontrasten kann sich verändern. Die Ausprägung ist individuell unterschiedlich. Manche Beschwerden werden während der Eingewöhnung geringer, andere können bestehen bleiben.
Zu den Operationsrisiken zählen unter anderem Infektionen, Entzündungen, Veränderungen des Augeninnendrucks, Hornhautschwellungen, Netzhautprobleme und eine ungünstige Position der Linse. Auch eine Abweichung vom geplanten Refraktionsergebnis ist möglich. In solchen Fällen können weitere Untersuchungen oder zusätzliche Behandlungen notwendig werden.
Eine umfassende Diagnostik und sorgfältige Planung dienen dazu, Risiken zu reduzieren. Vollständig ausschließen lassen sie sich nicht. Bei plötzlich schlechterem Sehen, starken Schmerzen, ausgeprägter Rötung, neuen Lichtblitzen oder Veränderungen des Gesichtsfeldes sollte nicht bis zum nächsten regulären Kontrolltermin gewartet werden.
Werden beide Augen am selben Tag operiert?
Bei einer Behandlung beider Augen können die Eingriffe an unterschiedlichen Tagen stattfinden. Dadurch lässt sich der frühe Heilungsverlauf des ersten Auges beurteilen, bevor das zweite Auge operiert wird. Der zeitliche Abstand hängt vom Befund, der Erholung und dem vorgesehenen Behandlungskonzept ab.
Bei ausgewählten Patienten kann eine Operation beider Augen am selben Tag erwogen werden. Diese Vorgehensweise ist jedoch nicht für jeden geeignet. Die Terminplanung sollte sich nach medizinischen Kriterien richten und nicht allein danach, einen möglichst kurzen Aufenthalt zu ermöglichen.
Vorbereitung auf eine Augenbehandlung im Ausland
Vor der Reise sollten vorhandene Untersuchungsbefunde, Angaben zur aktuellen Brille, frühere Operationsberichte und eine Liste der verwendeten Medikamente zusammengestellt werden. Diabetes, Glaukom, Netzhauterkrankungen und trockene Augen müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt werden; notwendige Anpassungen werden mit dem behandelnden Arzt besprochen.
Der Aufenthalt muss ausreichend Zeit für Voruntersuchungen und erste Nachkontrollen bieten. Zusätzlich sollte geklärt werden, wer die weitere Betreuung nach der Rückkehr übernimmt und wie bei Beschwerden Kontakt aufgenommen werden kann. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen kann sich die geplante Linsenauswahl ändern oder eine Verschiebung des Eingriffs erforderlich werden.
Welche Rolle spielen Hersteller und Linsenmodell?
Intraokularlinsen werden von verschiedenen Herstellern angeboten, darunter Alcon und ZEISS. Der Markenname allein entscheidet jedoch nicht über die Eignung. Auch innerhalb eines Herstellers unterscheiden sich die Modelle hinsichtlich Fokusgestaltung, Nahsehbereich und verfügbarer Astigmatismuskorrektur.
Im Beratungsgespräch sollten die genaue Modellbezeichnung, die optischen Eigenschaften, das angestrebte Sehergebnis und mögliche Begleiterscheinungen erläutert werden. Welche Produkte zur Verfügung stehen, kann je nach Einrichtung variieren. Ausschlaggebend ist, ob die vorgeschlagene Linse zum Augenbefund und zu den persönlichen Anforderungen passt.
Multifokallinsen-Behandlung: Kosten 2026
Die Kosten einer Multifokallinsen-Behandlung im Jahr 2026 hängen unter anderem vom verwendeten Linsenmodell, der Behandlung eines oder beider Augen, den erforderlichen Untersuchungen und dem Umfang der Nachsorge ab. Torische Ausführungen oder zusätzlich notwendige Maßnahmen können die Gesamtkosten beeinflussen.
Ein Kostenvoranschlag sollte nachvollziehbar darstellen, welche Leistungen enthalten sind. Dazu können Beratung, Augenvermessung, Kunstlinse, Operation, Medikamente und Kontrolluntersuchungen gehören. Bei einer Behandlung im Ausland sollten Unterkunft und Transfers getrennt von den medizinischen Leistungen ausgewiesen werden, damit die Gesamtausgaben verständlich bleiben.
Eine verlässliche individuelle Preisangabe ist erst möglich, wenn die Eignung und der Behandlungsplan feststehen. Beim Vergleich verschiedener Angebote sollten deshalb neben dem Preis auch der Leistungsumfang und die Organisation der Nachbetreuung berücksichtigt werden.
Häufig gestellte Fragen
Spürt man die künstliche Linse im Auge?
Die Intraokularlinse selbst wird normalerweise nicht als Fremdkörper wahrgenommen. Ein Fremdkörpergefühl nach der Operation kann beispielsweise mit der Augenoberfläche oder der Heilung des Zugangs zusammenhängen. Wenn Beschwerden anhalten oder zunehmen, sollte ihre Ursache untersucht werden.
Ist eine Behandlung nach einer früheren LASIK möglich?
Nach einer LASIK kann ein Linsenaustausch je nach Augenbefund infrage kommen. Die Berechnung der Linsenstärke und die Auswahl der Optik erfordern dabei besondere Aufmerksamkeit. Frühere Messwerte und Operationsunterlagen können für die Planung hilfreich sein und sollten, sofern vorhanden, zur Untersuchung mitgebracht werden.
Sind Multifokallinsen und phake Intraokularlinsen dasselbe?
Nein. Bei der hier beschriebenen Behandlung wird die natürliche Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Bei einer phaken Intraokularlinse bleibt die natürliche Augenlinse erhalten; eine zusätzliche Linse wird eingesetzt. Die Verfahren unterscheiden sich hinsichtlich Behandlungsziel, Eignung und Nachsorge.
Wann darf man nach der Operation wieder fliegen?
Die Flugtauglichkeit hängt vom Eingriff, dem Heilungsverlauf und möglichen zusätzlichen Behandlungen ab. Eine feste Frist für alle Patienten gibt es nicht. Wurde bei einem anderen Eingriff Gas in das Auge eingebracht, kann ein Flug vorübergehend ausgeschlossen sein. Der Rückreisetermin sollte daher mit dem behandelnden Augenarzt abgestimmt werden.
Kann die Linse bereits bei einer Onlineberatung verbindlich ausgewählt werden?
Eine Onlineberatung kann dazu dienen, die Krankengeschichte, Sehziele und Reisevorbereitung zu besprechen. Sie ersetzt jedoch keine Untersuchung vor Ort. Die endgültige Entscheidung über die Eignung und die erforderliche Linsenstärke setzt geeignete Messungen und eine persönliche augenärztliche Beurteilung voraus.







